Nach dem Vorbild der in Schweden Anfang 2006 gegründeten “Piratpartiet” bildeten sich weltweit neue Verbände und Parteien. Eine Bewegung über den ganzen Globus wurde ausgelöst, da Bürgerrechte im digitalen Zeitalter zunehmend beschnitten werden. Schon 2007 fand in Wien die erste Internationale Konferenz statt und die Vision zur Gründung von Pirate Parties International mit gemeinsamen Zielen geprägt.
Die PPI (Pirate Parties International) ist der internationale Dachverband der Piratenparteien. Während der Brüssler Konferenz 2010 wurde er offiziell gegründet und die Statuten unterzeichnet. Seine Aufgabe ist es, Gründungen zu begleiten und die Kommunikation und Kooperation zwischen den Ländern zu unterstützen. Die Piratenpartei Deutschland ist Gründungsmitglied von Pirate Parties International (PPI).
Im Europaparlament ist die Piratenpartei seit 2009 durch die Schweden Christian Engström und seit der Ratifizierung des Vertrags von Lissabon im Dezember 2011 Amelia Andersdotter vertreten.

Die Jungen Piraten (JuPis) sind die offizielle Jugendorganisation der Piratenpartei Deutschland. Doch auch in Schweden, Finnland, Dänemark und anderen Ländern hissten die Jungen Piraten ihre Segel.

Der Verein Piraten ohne Grenzen mit Sitz in St. Gallen dient als Basis für internationale Community-Projekte. Völkerfreundschaft und Arbeit in der (internationalen) Basis stehen im Vordergrund. Entstanden ist diese Initiative aus der Zusammenarbeit der deutschsprachigen Piratenparteien.

Das Bündnis Stopp ACTA setzt sich ein für die Offenlegung der Verhandlungen zu ACTA. Es gibt deutliche Anzeichen, dass die Auswirkungen dieses Vertrags heftige Eingriffe in die persönliche Freiheit jedes Bürgers zur Folge haben wird.