PIRATENPARTEI unterstützt den Aktionstag gegen die Vorratsdatenspeicherung.

PIRATEN Wir als PIRATEN unterstützen das Anliegen des AK Vorrats mit tatkräftiger Hilfe diverser Kreis- und Landesverbände und erhoffen uns das Ungetüm der VDS nie wieder in Deutschland aktiv angewandt sehen zu müssen. Die diversen Datensammlungen und grundrechtswiedrigen Eingriffe in die Privatsphäre der Menschen nehmen durch staatliche Behörden immer weiter zu.

Das ist nicht akzeptabel!
Empört euch!

Pressemitteilung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung

Aktionstag gegen Vorratsdatenspeicherung am 14.12.2011

Zum 6-jährigen Jahrestag des Beschlusses der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung am Mittwoch, den 14. Dezember 2011 werden Bürger in über 20 deutschen und europäischen Städten[1] Spinnennetze vor den Büros von Bundestags- und Europaparlamentsabgeordnetenen enthüllen, um gegen eine verdachtslose Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten zu protestieren und die Abgeordneten zu einem Gespräch darüber einzuladen. Die Abgeordneten sollen sich einem sachlichen Dialog mit den Bürgern aus ihrem Wahlkreis stellen, welche eine verdachtslose Vorratsdatenspeicherung als einen massiven Eingriff in ihre Grundrechte ansehen, den es zu verhindern gilt. Zur Teilnahme rufen der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und das Netzwerk Campact auf.

Dem Aufruf wollen bislang besorgte Bürger in Augsburg, Bad Kreuznach, Berlin, Bielefeld, Düsseldorf, Hamburg, Heide (Holstein), Hildesheim, Kassel, Leipzig, Mainz, Mölln, München, Naumburg (Saale), Pößneck, Potsdam, Regensburg, Rostock, Saarbrücken, Tauberbischhofsheim, Ulm, Würzburg, aber auch in Luxemburg und Wien folgen. Das Spinnennetz wurde von den Aktivisten als Symbol für die negativen Folgen einer verdachtslosen Vorratsspeicherung aller Verbindungsdaten gewählt: Durch das Hängenbleiben von Kontakten, Bewegungen, Vorlieben und Interessen im Datennetz sind detaillierte Rückschlüsse auf zentrale Bereiche der privaten Lebensgestaltung möglich.

Am 14. Dezember 2005 stimmte das EU-Parlament für die Einführung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, mit deren Hilfe die EU-Kommission nun eine neuerliche verdachtslose Vorratsdatenspeicherung in Deutschland erzwingen will. Die Bundesregierung verhandelt zurzeit über die Ausgestaltung eines solchen Gesetzes.
Datenschützer, Berufsverbände und Bürgerrechtler haben wiederholt auf die negativen Auswirkungen einer verdachtsunabhängigen Protokollierung von Verbindungsdaten der gesamten Bevölkerung hingewiesen. Die erfolgreiche Massenverfassungsbeschwerde des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung vor dem
Bundesverfassungsgericht im Jahr 2007 wurde von mehr als 34.000 Menschen durch eine Vollmacht unterstützt und stellt somit die größte Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der Bundesrepublik
Deutschland dar. Nach Nichtigerklärung des deutschen Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung 2010 forderten 48 Verbände und Organisationen Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger
auf, "sich ungeachtet eines möglichen Vertragsverletzungsverfahrens grundsätzlich von der Forderung nach einer neuerlichen umfassenden und verdachtsunabhängigen Speicherung von Telekommunikationsdaten zu
distanzieren".[2] Unter den Unterstützern befinden sich zahlreiche Berufsverbände, die Einschränkungen durch eine Vorratsdatenspeicherung befürchten, wie etwa Seelsorger, Juristen, Journalisten und Beratungsstellen.

"Insbesondere Journalisten, aber auch normale Bürger sollten ein Recht auf unbeobachtete Kommunikation haben", gibt Katharina Maria Nocun vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zu bedenken. "Eine
Vollprotokollierung von Verbindungsdaten nimmt Bürgern notwendige Freiräume, die für die Gewährleistung einer lebendigen Demokratie und Ausübung der Meinungs- und Pressefreiheit notwendig sind.
Problematisch an der Vorratsdatenspeicherung ist vor allem die Sammlung hochsensibler Bewegungsdaten, welche durch verbreitete Nutzung von Smartphones unvermeidbar bei einer verdachtsunabhängigen
Protokollierung der Verbindungsdaten der Bevölkerung anfallen."

Zum sechsjährigen Jahrestag des Beschlusses der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung ist außerdem die Veröffentlichung einer Gemeinsamen Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen geplant, die bereits von 27 Organisationen unterzeichnet worden ist.[3] Darin appellieren die Unterzeichner an die in Deutschland
politisch Verantwortlichen, keinerlei Vorratsdatenspeicherung bzw. Mindestspeicherfrist wieder anzuordnen und sich für eine Aufhebung der entsprechenden EU-Richtlinie sowie für ein europaweites Verbot jeder verdachtslosen Vorratsspeicherung von Verbindungsdaten einzusetzen. Zu den Unterzeichnern zählen der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen, der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, der Deutsche Journalisten-Verband, die Katholische Junge Gemeinde, der Republikanische Anwältinnen- und
Anwälteverein und der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Auswertungen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigen, dass die Aufklärungsrate in den Jahren der Vorratsdatenspeicherung keineswegs gestiegen ist[4] und die Vorratsdatenspeicherung somit ihr Ziel verfehlt. Gleichwohl wird eine verdachtslose Vorratsdatenspeicherung mithilfe der entsprechenden EU-Richtlinie politisch vorangetrieben. Europaweit sind bei deren Umsetzung mehr als 500 Millionen Menschen von einer verdachtsunabhängigen Erfassung ihrer Verbindungsdaten betroffen. Zudem häufen sich Missbrauchsfälle in Staaten, welche die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung bereits umgesetzt haben. In Polen wurden investigativ arbeitende Journalisten mithilfe von Vorratsdaten nach der Herkunft brisanter
regierungskritischer Informationen durchleuchtet.[5] Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu der Frage, ob die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung grundrechtskonform ist, steht noch aus.

Gegen Deutschland sind derzeit mehr als 20 Vertragsverletzungsverfahren anhängig, ohne dass die Regierung sich zum Handeln gezwungen sieht - es besteht daher aus Sicht der Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung kein Grund, diese umstrittene und demokratiegefährdende Maßnahme umzusetzen.

Aufgrund einer erfolgreichen Petition des Mitglieds im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Kai-Uwe Steffens im Oktober 2011 wird sich der Bundestag in Kürze mit der Vorratsdatenspeicherung befassen müssen.[6] Mehr als 50.000 besorgte Bürger haben der Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung innerhalb von nur drei Wochen ein Mandat erteilt.

Weitere Informationen zum Aktionstag am 14.12.2011 finden Sie unter:

Eine Liste der geplanten Veranstaltungen finden Sie unter:

Motive und Grafiken zur freien Verwendung finden Sie auf:

Fußnoten:
[1] Beteiligte Städte am Aktionstag gegen Vorratsdatenspeicherung:

[2] Gemeinsamer Brief gegen Vorratsdatenspeicherung 2010:

[3] Gemeinsame Erklärung gegen Vorratsdatenspeicherung 2011:

[4] Kriminalstatistik zeigt: Vorratsdatenspeicherung muss vom
Verhandlungstisch (PM 21.05.2011):

[5] Bericht des Deutschlandradios über den Missbrauch von
Vorratsdaten in Polen:

[6] Petition gegen Vorratsdatenspeicherung beim Deutschen Bundestag:

Diese Pressemitteilung im Internet:

Über uns:
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung ist ein Zusammenschluss von
Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internetnutzern, die sich in
Zusammenarbeit mit weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen gegen
die ausufernde Überwachung im Allgemeinen und gegen die
Vollprotokollierung der Telekommunikation und anderer Verhaltensdaten im
Besonderen einsetzen.

Kommentare

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Piraten sind der dickste Datenhafen

moin moin,
wenn sich hier die piraten über die datenspeicherung mokieren, sollten sich erstmal an die eigene nase fassen.
die piraten sind doch der dickste Datenhafen, seit das web besteht, wenn ich mir mal eure archive etc anschaue.

also netzneutral sieht irgendwie anders aus.
trotzdem Happy New Year_ greetz ddflies

Was ist ein Kommentar? Und wann kommt der Cutter?

Ist das hier drunter überhaupt ein Kommentar?
Ab einer bestimmten Länge sollte man die Kommentartexte technisch "auslagern", da man ja nicht löschen möchte - oder es müsste von vornherein ein maximaler Textumfang festgelegt werden.
Hier und jetzt stellt sich mir jedenfalls die Frage, ob jemand mit seinem XXXL-Kommentar möglicherweise gezielt das Lesen der Kommentare darunter behindern möchte, indem diese Person darauf spekuliert, dass kein Leser Lust auf meterweises Scrollen hat? Und genausowenig Lust auf das Lesen meterlanger und dabei sinnfreier Texte?

Ich bin sicher kein ""rechter"....

...aber da krieg ich das KOtzen!!!!!!!!!!!

Schön weiter in den Überwachungsstaat...

und dann das hier....

Was sind das für Zitate?
Die bekam ich eben gesendet...ich könnte Kotzen(ah hab ich schon gesagt nicht?)....

Was haben die im Kopf????

http://www.dewion24.de/?page_id=3673

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The eight-page letter, which appears to carry Paul's signature at the end, also warns that the U.S. government's redesign of currency to include different colors - a move aimed at thwarting counterfeiters - actually was part of a plot to allow the government to track Americans using the "new money."

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The letter urges readers to subscribe to Paul's newsletters so that he could "tell you how you can save yourself and your family" from an overbearing government.

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The letter's details emerge at a time when Paul, now a contender for the Republican nomination for president, is under fire over reports that his newsletters contained racist, anti-homosexual and anti-Israel rants.

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Among other things, the articles called the Rev. Martin Luther King Jr. a "world-class philanderer," criticized the U.S. holiday bearing King's name as "Hate Whitey Day," and said that AIDS sufferers "enjoy the attention and pity that comes with being sick."

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As Paul made a campaign stop in Manchester, Iowa, on Thursday, his Iowa chairman, Drew Ivers, repeated Paul's assertions that he did not write the articles that resurfaced this week in a report in the Weekly Standard magazine.

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Paul has said that he is not sure who wrote the articles that were published under his name. He has said the articles do not reflect his views, and noted that his public stances - supporting gays in the military for example - have run counter to the incendiary statements in the newsletters.

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However, Ivers said, Paul does not deny or retract material that Paul has written under his own signature, such as the letter promoting Paul's newsletters.

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The letter promoting Paul's newsletters was written about 1993. It was during a period in which Paul - who left Congress in 1985 after serving about eight years - returned to Washington after a decade's absence.

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The letter was provided to Reuters by James Kirchick, a contributing editor for The New Republic magazine. He says he found the letter in archives of political literature maintained by the University of Kansas and the Wisconsin Historical Society.

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Early in the 2008 presidential campaign - in which Paul was a candidate - Kirchick published an article in The New Republic in which he described Paul as "not the plain-speaking antiwar activist his supporters believe they are backing - but rather a member in good standing of some of the oldest and ugliest traditions in American politics."

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The letter promoting Paul's newsletters claims that Paul - through what he describes as a network of "extraordinary sources" in Congress, the White House, the Treasury and Justice departments, the Federal Reserve and the Internal Revenue Service - had acquired unique insider information that would his subscribers to "neutralize" the plans of "powerbrokers."

Netzneutralität und Vorratsdatenspeicherung

Das steht den Piraten aber gut, dass sie, wenn sie gegen die Vorratsdatenspeicherung sprechen, ein Logo für Netzneutralität hochhalten. Wie passend!

VDS

Und auch hier nochmal, ich hoffe, die VDS kommt noch umfänglicher zurück, als sie vorher war. Wer nichts zu verbergen hat, braucht die VDS auch nicht fürchten.

Solang es dann dich trifft,

Solang es dann dich trifft, grosser Aufwand aber das wars wert

Mich wirds nicht treffen,

Mich wirds nicht treffen, habe nämlich nichts zu verbergen. Aber vielleicht die Kritiker hier, oder warum ist man so vehement dagegen? Wegen der Freiheit der Bürger und so? Vorgeschobener Quatsch.

So dumm - oder berechnend -

So dumm - oder berechnend - kann man sich eben nur aus persönlichem Kalkül äussern!

dumm

wer hier dumm ist, lasse ich mal dahingestellt. Habe nämlich mit gespeicherten Daten schon Straftaten geklärt, wie erklärt sich das nur??? Wer dagegen ist, hat noch keine Erfahrungen mit Straftaten und Tätern gemacht. Immer schön dagegen sein, solange man selber noch kein Opfer war, und dann meckern, dass nichts mehr ermittelt werden kann. Aber dann ist das Geschrei nach Daten groß. Weiter so Unwissende, gebt den Tätern nur immer wieder neuen Boden.

Jemand aus dem Polizeidienst,

Jemand aus dem Polizeidienst, darf ich vermuten? Sehr passend! Ich habe tatsächlich persönliche Erfahrungen mit Straftaten und Straftätern gemacht, sehr umfangreiche sogar. Regelmässige, und die über mehr als ein Jahrzehnt.
Ja, das Dagegensein - was mich selbst betrifft, ganz bestimmt gegen politisch organisierte Kriminalität!
Was alles im Bedarfsfall "ermittelt" werden kann - oder vermutlich ermittelt werden könnte, dazu brauche ich, und das ist mein sicheres Gefühl, hier nichts Grundsätzliches mehr erzählt zu bekommen. Gegebenenfalls wäre ich aber für einige aufschlussreiche Ergänzungen meiner erfahrungsbedingten Kenntnisse offen.

Und weil Sie von der Polizei zu sein behaupten, hier drei Fragen, deren Beantwortung mich tatsächlich interessieren würde:
1) Wer garantiert heute, nach der geltenden Gesetzgebung, die polizeiliche Nicht-Überwachung von Telefonnetzen, und wer, ganz konkret, stünde im Missbrauchsfalle für einen solchen Missbrauch denn überhaupt juristisch und ggf. auch materiell gerade?
2) Wer hat bei der Polizei Zugriff auf die Aufnahmen der Schlüsselfachhändler-Überwachungskameras, welche dort in jedem Verkaufsbereich installiert sind?
3) Wer hat bei der Polizei Zugriff auf Mikrokameras jener extrem winzigen Bautypen, wie man sie (angeblich) dort in Privatwohnungen zur Überwachung einsetzt, wo die Bewohner unter dem Verdacht stehen, möglicherweise in organisierte Kriminalität involviert zu sein? Und wie wird sichergestellt, dass solche Technik nicht für Privatzwecke missbraucht werden kann?

Mein persönlicher Erfahrungshorizont besteht natürlich aus konkreten Erlebnissen und Beobachtungen. Fragen entstanden situationsbezogen:
Zu 1)
- Wie kann es überhaupt sein, dass ein einheimischer übelgesonnener Nachbar vor seinen einheimischen Freunden (einem grösseren Publikum) konkrete Anspielungen auf den Inhalt von den Privattelefonaten eines Dritten machen kann, obwohl die ihm in keiner Weise akustisch oder anderweitig überhaupt zugänglich sind - bzw. gar nicht zugänglich sein sollten?
- Wie kommt es, dass im selben örtlichen Zusammenhang aus einem privaten Chat Gesprächssequenzen zitiert werden (können), wo es derzeit doch nicht einmal eine Vorratsdatenspeicherung gibt?
Zu 2)
- Wie kann es zu regelmässigem spurenlosem Eindringen in die eigene private Wohnung kommen, und dort zu vorsätzlichen teuren Sachbeschädigungen und zu Diebstählen (der Art des Diebesgutes nach - vieles davon sind materiell vergleichsweise geringwertige, jedoch nicht ersetzbare persönliche Erinnerungsstücke - nicht zur Bereicherung des Täters durchgeführt, sondern offensichtlich zum Zweck des Psychoterrors), trotzdem an der einzigen Eingangstür ein qualitativ hochwertiger, zum Zeitpunkt des Kaufes auch nicht pickbarer Türschliesszylinder verbaut worden ist?
- Und wie kann es nach dem Wechsel eines Schliesszylinders (mit kurzer Bestellzeit) gegen ein technisch ebenso hochwertiges Fabrikat fast sofort wieder zu weiteren derartigen "Besuchen" kommen, wobei der Täter stets bestrebt ist, die Anwesenheit durch das Hinterlassen von gezielten Beschädigungen sichtbar zu machen?
Zu 3)
- Könnte es in bestimmten deutschen Regionen möglicherweise 'polizeilich unterstützte', gezielte und dauerhafte Intimsphären-Überwachungen geben, deren "Erkenntnisse" möglichst umfänglich im gut überschaubaren örtlichen Bereich ausgebreitet werden? Geschieht dies aus 'politstrategischen' Motiven? - Das ist nun als Quintessenz aller diesbezüglichen Eindrücke formuliert und so sarkastisch gemeint, wie es klingt.
So soll nach meinem Eindruck für einen Eigentümer die faktische Unbewohnbarkeit seiner eigenen vier Wände herbeigeführt werden, und zudem bestünde damit vermutlich auch ein effektives Mittel, den lokalen Markt um eine besonders preisgünstige Immobilie zu bereichern: denn die Ursache für diese Unbewohnbarkeit - die Anwesenheit von winzigen Kameras, die ohne aufwändiges, teures technisches Equipment nicht aufzuspüren sind - lässt sich nicht beseitigen, und ist andererseits örtlich bekannt. Absehbare Folge: die Immobilie würde für den Fall der Veräusserung bestimmt nicht mehr ihren realen Geldwert einbringen!
- Oder könnte es sich hierbei aus demselben Grund möglicherweise um eine probate Methode bestimmter Personenkreise handeln, unerwünschte nicht-einheimische Personen aus ganz speziellen Ortschaften zu vertreiben, und gleichzeitig deren Vermögen legal - "legal" im Sinne von "juristisch nicht beanstandungsfähig" - gezielt bestimmten Personen aus der einheimischen Bevölkerung zuzuleiten?

Gar nicht schön, alle diese Dinge, aber leider selbst erlebt. Ich schreibe sie hier nicht zu Unterhaltungszwecken auf. Wie sich erkennen lässt, geht es hier um die Frage des Missbrauchs von speziellen technischen Möglichkeiten, die sich keinesfalls im Jedermanns-Zugriff befinden, sondern grundsätzlich nur ausgesuchten Kreisen oder Einzelpersonen zur Verfügung stehen. Und gleichzeitig um einen Missbrauch ohne Skrupel, wie er schon betrieben wird! Vielleicht macht das alles etwas verständlicher, warum jemand kein Vertrauen in eine VDS haben kann?
Ich bin ich gespannt, ob Sie versuchen werden, meine oberen drei Fragen zu beantworten!

Jemand aus .........

zu 1.
Die polizeiliche Nicht-Überwachung der Telefonnetze ist bereits durch die Gesetzgebung garantiert, weil im Gegenzug für die Überwachung mehrere Beschlüsse gesetzlich vorgeschrieben sind. Im Missbrauchsfall stehen alle Beteiligten gleichermaßen in der Verantwortung.
Chatgespräche, E-Mailinhalt, Telefongespräche werden nun mal nicht bei der VDS gespeichert, es geht nur um die Verbindungsdaten, und wenn jemand aus Telefonaten zitiert hat er es wohl selber gehört oder es wurde von Beteiligten so mitgeteilt.

zu 2.
Keiner von der Polizei hat direkten Zugriff auf die Bilder der Überwachungskamera. Sie befinden sich im Eigentum des jeweiligen Händlers und werden von diesem freiwillig herausgegeben. Also nach Möglichkeit auch an Privatpersonen.
Wenn es weiterhin so leicht ist, in Wohnungen zu gelangen, würde ich mich an die Beratungsstellen der Polizei wenden und zur Sicherheit der Wohnung ein paar Schließmechanismen mehr einbauen.

zu 3.
Ich kenne keinen bei der Polizei, der Zugriff auf extrem kleine Minikameras hat. Die Geheimdienste haben solche Kameras.
Aber mit etwas Geschick, bastel ich mir aus einem alten Handy eine Überwachungskamera (siehe Skimming am GAA).
Ich kann mir nicht vorstellen, das in deutschen Regionen illegale polizeilich unterstützte, gezielte und dauerhafte Intimsphären-Überwachungen durchgeführt werden. Auch hierfür wären richterliche Beschlüsse notwendig.

Ich möchte nicht abstreiten, dass es überall schwarze Schafe gibt. Und die stoppen auch keine Gesetze, egal ob umfangreich oder nicht. Die werden nur durch ihr Gewissen gestoppt.
Ich hoffe, ich konnte etwas klären.

Ich danke Ihnen für die

Ich danke Ihnen für die Antworten. Ich war mir tatsächlich nicht sicher, ob es diese geben würde.

Zu 1:
Ich beziehe mich hier natürlich auf den konkreten Fall und konkrete Erlebnisse. Die aus meiner Sicht unleugbare, jahrelang anhaltende Kontrolle von Telefonleitungen im Ortsnetz - und sei es von ausgesuchten Anschlüssen - rechne ich nicht der Polizei zu. Wohl aber stehen organisierte Strukturen dahinter, die über den einen kleinen Ort weit hinausreichen (müssen). Man kann es, man macht es, im echten Sinne kontrolliert wird man nicht, Rechenschaft gibt es nicht. Diese Dinge werden obendrein zuverlässig gedeckt. Skrupel gibt es keine.
Dasselbe gilt für die Internetüberwachung, seien es im konkreten Fall Chats oder die Mailpostfächer. Auch da greifen die organisierten Strukturen, die in verschiedenerlei Richtung gehen. Sie sind ohnehin miteinander verzahnt. Keinerlei Kontrolle. Längst vollzogene vollständige Ausschaltung der Rechtsstaatlichkeit, irgendwelcher Ideen von Gesetz und Ordnung!
In sämtlichen Fällen ist zufälliges Mitanhören bzw. eine Information durch Gesprächsbeteiligte ausgeschlossen. Einfach nicht möglich. Hinweisen möchte ich nochmals auf den zeitlichen Aspekt: Es geschah nicht zwei-, drei- oder fünfmal, sondern immer wieder, und das über lange Zeiträume. Es wurde mit diesem "Wissen" von Leuten herumgeprahlt, die im Gesamtsystem nur Handlangerdienste auszuführen hatten (haben), dafür in verschiedener Weise begünstigt wurden (werden) und an deren Horizont die Sonne nicht allzu hell leuchtet.

Zu 2:
Die konkrete Zuordnung zweier anonymer Schliesszylinderkäufe zu einer bestimmten Wohnadresse legt tatsächlich den visuellen Abgleich der Käufergesichter unter Zugriff auf die Aufzeichnungen aus den Überwachungskameras der Fachhändler nahe. Wiederum unterstelle ich diese konkreten Zugriffe auf die Filmaufzeichnungen nicht der Polizei, schliesse andererseits die grundsätzliche Möglichkeit eines solchen Zugriffs für die Polizei aber auch nicht aus.
Mich in Bezug auf die ständigen Wohnungsbesuche während meiner Abwesenheit an die Polizei zu wenden, halte ich indessen für komplett nutzlos. Verschiedene andere Situationen aus der Vergangenheit haben mich mittlerweile davon überzeugt, dass die örtliche bzw. regionale Polizei dort, wo politisch organisierte Kriminalität gegen einen Einzelnen vorliegt, ihrer neutralen Position und sachorientierten Herangehensweise längst verlustig gegangen ist. (Dies liess sich für mich aus dem Umgang mit angezeigten Straftaten schlussfolgern: Das bei Polizeibeamten beobachtete Verhalten reichte bis zum Ableugnen von offensichtlichen Sachbeschädigungen.)
Auch weitere Sicherungen bringen nichts, weil dasselbe Verkaufssystem greift. Wozu wie in einem sinnlosen Hamsterrad immer wieder teures Geld für neue Schlösser ausgeben, wenn ich weiss, dass selbst anonyme Schliesszylinder-Käufe rückverfolgt werden können?

Zu 3:
Ihre Antwort zu diesem Punkt war für mich am aufschlussreichsten, da ich selber seit einiger Zeit ebenfalls vermute, dass im konkreten Fall Geheimdienst-Kontakte eine Rolle spielen. Allerdings habe ich angenommen, dass die Polizei solche Mikrotechnik bei der Verfolgung organisierter Kriminalität einsetzt. (Ist das nicht auch so?)
Wie weit illegale Überwachungen von Privat- und Intimsphäre durch die Polizei selbst erfolgen könnten oder aber die Polizei sich an so etwas zwar nicht praktisch beteiligt, aber davon Kenntnis hat und sich über die "Ergebnisse" mitamüsiert (frei nach dem Motto "Kollegen sind Kollegen"), kann ich nicht sagen. Mein sicherer Eindruck ist aber, dass die Polizei konkrete Informationen besaß (besitzt), wenngleich sie nicht in Erscheinung tritt.
Die (angebliche) Notwendigkeit sogenannter "richterlicher Beschlüsse" macht auf mich gar keinen Eindruck. Das interpretiere ich allenfalls nur noch als eine offizielle Gelegenheit, sich wieder mal Bekannte oder gute Freunde begegnen zu lassen.

Doch noch einmal zurück zum Ursprung, zur Diskussion um die VDS. Die Angst vor dem Missbrauch, die Angst des Ausgeliefertseins und vor der immer weiteren persönlichen Einengung sind aus meiner Sicht wichtige und berechtigte Gründe, die Vorratsdatenspeicherung grundsätzlich und vollständig abzulehnen.
Ich persönlich lehne sie nicht ab, weil ich sie fürchte - ich weiss aus beschriebener eigener Erfahrung, dass die tatsächlichen Kontrollmöglichkeiten weit darüber hinausgehen und Menschen gläsern machen - ich lehne sie ab, weil ich nicht noch eine weitere Missbrauchsmöglichkeit per Gesetz legalisiert sehen möchte. Der legalen Überwachung muss auch deshalb Einhalt geboten werden, damit es noch Sinn macht, gegen die illegale anzugehen. Und sei es durch das Öffentlichmachen eigener Erlebnisse.
Freundliche Grüsse!

gegen ausufernde Überwachung

Das Kinderschutzgesetz, über das am Freitag abschließend beraten wird, im Bundesrat und Bundestag, und das am 1. Januar 2012 in Kraft treten soll, erlaubt dann, dem Staat in jede Familie zu gehen und sich dort dauerhaft umzuschauen, wenn man ein Kind bekommen hat. Wer definiert denn Problemfamilie? "Das Geld sei ausreichend um bei zehn Prozent aller Kleinkinder eine erweiterte Betreuung in den ersten Monaten zu gewährleisten." Die Familien, die "betreut" werden, leben doch mit der ständigen Angst, dass das Jugendamt das Kind wegnimmt, dafür reicht doch dann eine Beurteilung dieser sozialpädagogisch geschulten Hebamme.

Bei Gesetzesänderungen wird

Bei Gesetzesänderungen wird die Angst des Bürgers vor Repression immer mehr genutzt. Ein in diesem Sinne 'rechter' Staat wird zunehmend mit dem "Rechtsstaat" verwechselt.

#NDAA

Mal über den Tellerrand schauen und Twitter lesen!

#NDAA

Mal über den Tellerrand schauen und Twitter lesen!

Rechtschreibfehler

Bitte ändern: grundrechtswi[e]drigen

vorratsdatenspeicherung

vorratsdatenspeicherung nach maßstab nacht und tag sind behandelbar.

manche sind tags manche nachts allein

und archivieren ihre kommunikation anderst.

kommunikation soll ja nicht isolieren.

"when youre strange. when youre strange. when your strange (the doors)"

Wahlen 2013 bzw. 2017

Die Zerstörungen nehmen explosionsartig zu. Z. B. können Krampfadern mit der Linser-Methode ohne Operation zerstört werden. Zudem sind u. a. die Winter 20 % kürzer, als früher. Siehe dazu
http://www.meteoschweiz.admin.ch/web/de/klima/klima_schweiz/phaenologie....
Alle charakterlosen Menschen werden zeugungsunfähig. Siehe dazu
http://www.indexmundi.com/g/g.aspx?c=xx&v=31
Und die orthodoxe Wissenschaft wird durch Bionik ersetzt. Siehe dazu
http://www.raum-und-zeit.com

Im Jahr 2013 bzw. 2017 ziehen die Piraten, die FW und Pro D in den Bundestag ein. Multikulti wird niedergebrochen. Und die Scheindemokratie wird durch eine echte (Öko-)Demokratie ersetzt.

Was zum...

kwt.

Nicht Piratenpartei Wählen !!!

Denn wenn die Piratenpartei über 5% schafft dann wird es für Rot/Grün keine Mehrheit mehr geben. Dann wird es zu einer großen Koalition kommen wo dann SPD und CDU gemeinsam die Vorratsdatenspeicherung beschließen werden. Wer die Vorratsdatenspeicherung verhindern will muss deshalb die Grünen wählen, denn nur die Grünen können in einer Koalition mit der SPD dies verhindern. Jede Stimme für die Piratenpartei ist eine verschwendete Stimme die nur das Gegenteil von dem bewirkt was die Wähler der Piratenpartei eigendlich wollen.

"Grüne"? Nicht farbbeständig!

"Grüne"? Nicht farbbeständig! Die Vergangenheit und die Gegenwart haben es leider immer wieder gezeigt.
"Grün" sind die "Grünen" vor allem in der Eigenwerbung!

Die Grünen werden auch für

Die Grünen werden auch für die VDS sein, wenn sie denn regieren. SPD, CXU und FDP sowieso.

Was wir brauchen sind viel mehr Stimmen für die Piraten, insgesamt 51%+, dann wären die "Großen" fix weg vom Fenster.

Ich weiss, es ist derzeit nur ein Traum, aber 10-20% traue ich der Piratenpartei zu. Und das wäre der schönste Ar***tritt für CXU/SPD/Co.

Es müssen die ganzen Nichtwähler mobilisiert werden, denn wenn die ~40% alle geschlossen Piraten wählen würden, zusammen mit den ~10% "Stammwählern", dann hätten wir ganz schnell die Piraten bei 50% oder mehr. (Es könnte so einfach sein, die Deutschen müssen nur mal wieder den Arsch hochkriegen und mit "meine Stimme allein ändert doch eh nix" aufhören und wählen gehen.)

Piraten wählen

Vorratsdatenspeicherung hin oder her. Wir haben größere Probleme.

Die FDP stirbt Monat für Monat, Neuanfang für Neuanfang, immer mehr.

Ohne die Piraten bleibt nur die Wahl zwischen GroKo und Rot-Grün.

Mit den Piraten wird es für Rot-Grün ohne einen dritten Partner nicht mehr reichen.

D.h. unsere Demokratie fährt sich endgültig fest. GroKo auf immer und ewig.

Vorreiter sein und Piraten wählen. Die etablierten die repräsentative Demokratie in den Dreck fahren lassen und dann aus dem Auftrieb wirklich was bewegen.

Groko leider längst beschlossen

Taktisch Wählen bringt nichts und ist auch nicht piratig.
Piraten wählt man wegen der Inhalte und einer davon ist der, den 5 etablierten Systemparteien (die GrünInnen sind eine davon) eine direktdemokratische innerparlamentarische Opposition zu bieten.
Neue Ideen, neue Impulse, Sie wissen schon.

Eine Groko ist auch mit starken GrünInnen unausweichlich.
CDSU und SPD haben längst die politischen Weichen so gestellt.
Merkels SozenCDU und Steinmeiers SeeheimerSPD haben identische Ziele.
Wieso sollte sich die SPD dann die Dagegenpartei schlechthin ans Bein binden und durch Rot-Grün humpeln?

Es macht also mehr Sinn ehrlich Piraten zu wählen, als das eventuell kleinste Übel Grün.