Wer die Freiheit nicht fordert, dem wird sie genommen

Dem gut informierten Bürger wird es nicht entgangen sein: Seit dem 1. Januar 2008 ist in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung durch das von CDU/CSU und SPD beschlossene „Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG“ in Kraft getreten. Diese schreibt eine Speicherung der Telekommunikationsdaten für einen Zeitraum von 6-7 Monaten vor. Dies schließt Email, Handy, Festnetz und andere Kommunikationsnetze ein. Gespeichert werden die Daten aller Kommunikationsteilnehmer. Entgeltliche Anonymisierungsdienste sind verboten.

Mit Hilfe dieser über die gesamte Bevölkerung gespeicherten Daten ist es möglich Bewegungsprofile zu erstellen, geschäftliche Kontakte, bis hin zur Analyse persönlicher Vorlieben, zu rekonstruieren, sowie auf das soziale Umfeld der Personen zu schließen. Zugriff auf die Daten haben Polizei, Staatsanwaltschaft und ausländische Staaten, die sich davon eine verbesserte Strafverfolgung versprechen.

Abgesehen von der generellen Tragweite und zweifelhaften Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes greift es zudem in verfassungsrechtlich geschützte Grundrechte wie das Fernmeldegeheimnis und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ein, sowie in die Verschwiegenheitspflicht von Rechtsanwälten und Ärzten und das Seelsorge- bzw. Beichtgeheimnis von ordinierten Geistlichen.
Lies mehr über die Vorratsdatenspeicherung

Leider ist die Vorratsdatenspeicherung nicht das einzige Vorhaben, das sich anschickt unsere Privatsphäre auszuhöhlen und unseren Rechtsstaat von innen heraus zu zerstören: So wurde unter Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble eine Spionagesoftware entwickelt, mit der der Staat Zugriff auf die Computer von Privatpersonen bekommt. Obwohl Kriminelle dies leicht verhindern können, wird dieser so genannte "Bundestrojaner" auch noch als "Ersatz" für die normale Hausdurchsuchung angepriesen. Anders als bei einer normalen Hausdurchsuchung erfährt das Opfer hierbei aber nichts von der Maßnahme. Auf der anderen Seite, wird hiermit der Grundstein für eine weitgehend automatisierte und damit massenhaft mögliche Durchsuchung privater Computer gelegt. Ob der Bundestrojaner unter diesen Umständen ein nur in wenigen Einzelfällen eingesetztes Mittel bleibt ist sehr fraglich.
Lies mehr über heimliche Onlinedurchsuchungen

So bleibt als letztes unantastbares Geheimnis wohl nur noch die ärztliche Schweigepflicht - nicht wahr?
Dieses Recht schützt davor, das intime Gesundheitsdaten an die Öffentlichkeit gelangen. Dieselben Daten aber werden in Zukunft "sicher" auf den Großrechnern des Gesundheitsministeriums gespeichert sein. Niemand weiß ob dieses Modell überhaupt in der Praxis funktioniert, ein überzeugendes Sicherheitskonzept ist nicht bekannt. Als Gegenleistung verliert der Bürger die Kontrolle über seine Gesundheitsdaten, künftig entscheidet nicht mehr der Patient von welchen Krankheiten der Arzt oder die Krankenversicherung weiß. Sie sind in psychologischer Behandlung und möchten nicht, dass das auch ihr Augen- und Zahnarzt erfahren? Nicht mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt!

Die Kosten dafür werden über steigende Krankenversicherungsbeiträge wieder eingeholt. Am 24. November 2006 hat der Chaos Computer Club eine Analyse der Fa. Booz-Allen-Hamilton im Auftrag der Firma gematik öffentlich gemacht („befreites Dokument“). Der CCC hat die Veröffentlichung auf seiner Homepage eingeleitet mit dem Text:
„In bester Tradition staatlicher Software-Großprojekte wird hier sehenden Auges ein weiteres extrem kostenträchtiges Prestigeprojekt angegangen, dessen Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Risiken und absehbaren Problemen steht. Eine erste Sichtung der Daten deutet auf eine massive Kostenexplosion bei der Einführung der Gesundheitskarte und ein weiteres Technologie-Desaster hin.“
Das Gutachten selbst findet sich unter der Adresse http://www.ccc.de/updates/2006/krankheitskarte?language=de

Aufruf des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung – Demonstrationen gegen den Überwachungswahn

Der Vorratsdatenspeicherung, einem aus Sicht der Piratenpartei Deutschland undemokratisch entstandenen und verfassungswidrigen Vorhaben wird nun durch die Kampagne "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung" die Stirn geboten.

Wir wissen: die Kosten der ausufernden Überwachung sind enorm. Dagegen ist ihr Nutzen für die Strafverfolgung vernachlässigbar. Terrorismus kann durch sie nicht im Geringsten verhindert, noch erschwert werden. Ihre Wirkung auf Datenschutz und Privatsphäre in der Kommunikation ist verheerend.
Dieses Wissen muss auf die Straße, unter die Leute und in den Bundestag!
Hierzu veranstaltet der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung unter dem Titel "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" Demonstrationen die die Politiker wachrütteln sollen.
Die Piratenpartei ruft deshalb alle Mitglieder, Besucher und alle anderen freiheitsliebenden Bürger auf, sich rege an den Demos zu beteiligen!
Piratenpartei Deutschland

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Kommentare

Integrations-Problematik

Ich kann Sven in so ziemlich allen Punkten nur Recht geben. Und ich weiß dass wir nicht allein dieser Meinung sind. 58% der Deutschen denkt dass in Deutschland zu viele Ausländer leben. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Ausländern, ich habe selber viele ausländische Freunde, für mich sind nur die Art von Ausländern problematisch die sich offen gegen Integration wehren. Solche, welche, wie sven bereits ansprach, jahre lang in Deutschland leben ohne ein Wort Deutsch zu können. Oder solche, die auf der einen seite erwarten, dass wir ihre Sitten aktzeptieren und tolerieren, auf der einen die deutschen Sitten nicht im geringsten achten.
Ich möchte an dieser Stelle einmal ein Beispiel geben, eine Geschichte von der mir ein Freund erzählt hat, welcher für das Einwohnermeldeamt arbeitet. Dort war vor einigen monaten eine Türke (wieso weiß ich nicht mehr) der seit über 30 jahren in Deutschland lebt. Er sprach kein wort deutsch und wohnte in einer gegend welche hauptsächlich von ausländern bewohnt ist. Da er die Beamten ja nciht verstand, wurd also kurzerhand für ihn ein Dolmetscher organisiert. Als sich dieser als eine Frau herausstelt, weigert sich der Mann auch nur ein Wort mit ihr zu wechseln. Offenbar irgendeine Türkische Regel nach der Frauen nicht arbeiten dürfen, ich kenn mich auf dem Gebiet nicht so aus. Auf jeden fall hat er diese Frau nicht als Dolmetscher aktzepiert. Und was hat man gemacht? Man hat einen anderen Dolmetscher gerufen. Ich finde das schon ziemlich extrem.

Also müssen wir uns die Frage stellen, wo liegt das Problem.
Liegt es an uns, das wir die Ausländer nicht richtig aktzeptieren und integrieren?
Oder ist es eigentlich umgekehrt, das Integranten Deutschland für sich beanspruchen, ganze Häuserviertel aufkaufen, so dass man sich dort als Deutscher nicht mehr aufhalten kann, ohne befürchten zu müssen überfallen zu werden.

Auch hier spreche ich sehr aus eigener Erfahrung. Ich wohne in Duisburg, einer Halb-Millionen Stadt am Niederrhein. Duisburg ist die dritt-gefährligste Stadt Deutschlands und hat einen der höchsten Ausländer-Anteile. Genaue Zahlen hab ich grade nicht im Kopf. Auf jeden Fall kann mir keiner erzählen, dass es normal ist, dass ich, wenn ihc durch Duisburg-Marxloh gehe, keinen einzigen Deutschen mehr zu Gesicht bekomme. Bzw. ich kann ja gar nicht mehr durch Marxloh gehen. Als ich das letze mal durchgelaufen bin, wurde mir fast mein Handy gestohlen.

Fest steht dass das Ausländer-Problem zu den wichtigsten und dringensten Problemen in Deutschland gehört.

Das wars erstmal von meiner Seite, will zum Ende nochmal darauf hinweisen, dass ich nichts gegen Ausländer habe, sondern nur gegen solche welche sich energisch gegen die Deutsche Kultur und Integration wehren.

Habe natürlich nichts gegen Kritik :)