Piratenpartei Deutschland wählt neuen Bundesvorstand

Die Piratenpartei hat auf ihrem Bundesparteitag am 4. und 5. Juli in
Hamburg einen neuen Bundesvorstand gewählt. Er setzt sich zusammen aus dem neuen Vorsitzenden Jens Seipenbusch, der bisher das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne hatte. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Andreas Popp gewählt, als Schatzmeister Bernd Schlömer. Dem Vorstand gehören außerdem die vier Beisitzer Thorsten Wirth, Aaron Koenig, Nicole Hornung und Jan Simons an.
Der neu gewählte Bundesvorstand
von links nach rechts: Thorsten Wirth, Jan Marten Simons, Jens Seipenbusch, Nicole Hornung, Andreas Popp, Aaron Koenig und Bernd Schlömer

Auf den neuen Vorstand werden mehrere anstrengende Monate zukommen. Die Partei hat in den letzten Wochen ihre Mitgliederzahl vervielfacht und in allen Bundesländern Landesverbände gegründet. Im September wird sie zum ersten Mal an der Bundestagswahl teilnehmen. In den kommenden Monaten werden die PIRATEN sich daher intensiv auf den Bundestagswahlkampf vorbereiten.

Am Sonntag dem 5.7.2009 wird sich der Vorstand um 13 Uhr in Hamburg, Bürgerhaus, Mengestraße 2, in einer Pressekonferenz ausführlich den Fragen der Presse stellen. Weitere Informationen zum Bundesparteitag der PIRATEN finden Sie unter:
http://www.piratenpartei.de/presse/Bundesparteitag

Kommentare

Bitte was?

Das ist dein Ernst?

Ich hab das ja noch nie nachvollziehen können, aber bitte was? Ernsthaft? Würde jemand wie du auch eine Partei die gegen die eigenen Interessen geht wählen, so lange die Frauenquote stimmt?

Solche Aussagen verstehe ich einfach nicht. Ich würde sofort auch eine Partei wählen die nur Frauen im Vorstand hätte, würde sie meine Interessen repräsentieren und meine Rechte verteidigen. Und ich würde im Gegenzug auch eine Partei mit Männerüberschuss NICHT wählen, würde diese meine Rechte beschneiden wollen.

Kommentare wie obiger, und das ganze PC(political correctness)-Geschwalle sind es, die einen als Mann in eine Ecke drängen in der man entweder Selbsthass oder Mysogonie als emotionale Reaktion vorschieben kann, und nur mit Anstrengung logisch dagegen ankämpfen kann. Ist das so schwer verständlich? Die Fortschrittliche Idee sollte nicht sein: "Frauen wurden unterdrückt, also jetzt Frauen an die Macht!" Sondern: "Frauen wurden wegen ihres Geschlechts und der damit aufgezwungenen Rolle unterdrückt, deshalb muss die Pauschalisierung der Geschlechterrollen ingsesamt beendet werden!"

Eine zwingend zu erfüllende Quote würde ja implizieren: "Frauen haben gar nicht die Kompetenz um diese Posten von selbst zu erhalten, also brauchen wir Quoten um das zu garantieren!" Aber das ist nicht so! Es gibt kompetente Frauen da draussen, eine ist jetzt sogar im Vorstand der PPD. Unser Frauenanteil ist gering, aber das liegt nicht an UNSERER Mysogonie, als vielmehr an den immer noch vorherrschenden den Frauen eine Rolle diktierenden Verhältnissen in der Gesellschaft - etwas was die Piratenpartei mit ihrer individualistisch-freiheitlichen Neigung wohl kaum unterstützt.

Mann mann mann... oder nein Frau Frau Frau, wenn es denn so bequemer ist... Bei solchen Kommentaren wundert es mich nicht das bis heute keine Gleichberechtigung erkämpft werden konnte, wenn sie sich auf solche Formfragen verbeißt anstatt die Kernprobleme an zu greifen.