Mit unseren Zielen von effektivem Datenschutz, mehr Bürgerrechten, Transparenz und einem fairen Urheberrecht konnten wir bundesweit das tolle Ergebnis von 2 Prozent erreichen. Wir danken nochmal allen Mitgliedern und Helfern: Euer außergewöhnliches Engagement hat diesen Erfolg erst möglich gemacht!
Und vielen Dank an 850.000 Wähler für Euer Vertrauen!
Damit sich dieser Erfolg nicht nur in blanken Zahlen sondern auch im Bild ausdrückt, haben wir dazu ein Grafik erstellt, welche Region in Deutschland wie piratig ist.
Zum Ausdrucken und an die Wand hängen gibt es
unter diesem Link die Grafik auch als PDF.
Einige Wahlkreise waren dabei besonders erfolgreich:
- Berlin-Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost: 6%
- Berlin-Mitte: 4,18%
- Berlin-Pankow: 4,12%
- Hamburg-Mitte: 3,82%
- Berlin-Lichtenberg: 3,81%
- Aachen: 3,75%
- Nürnberg-Nord: 3,69%
- Karlsruhe-Stadt: 3,54%
- Braunschweig: 3,53%
- Gera - Jena - Saale-Holzland-Kreis: 3,4%
- Berlin: 3,36%
- Berlin-Neukölln: 3,36%
- Berlin-Treptow - Köpenick: 3,33%
- Erfurt - Weimar - Weimarer Land II: 3,32%
- Berlin-Marzahn - Hellersdorf: 3,3%
- Rostock: 3,28%
- Stadt Hannover II: 3,14%
- Halle: 3,14%
- Augsburg-Stadt: 3,11%
- Darmstadt-Stadt: 3,1%
- Magdeburg: 3,07%
- Erlangen: 3,04%
- Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II: 3,03%
- Kiel: 3,02%
Kommentare
Der Osten ist enttäuscht
Eine sehr plausible Erklärung dafür, dass in den östlichen Bundesländern die Wahlbeteiligung so niedrig ist, liegt wohl an den Politikern selbst. Hat man vor 20 Jahren den Leuten in den neuen Ländern "blühende Landschaften" und bessere Lebensverhältnisse versprochen, so sehen viele der Leute, dass die Realität ganz anders aussieht. Und das sich nach den letzten 5 Wahlen kaum Verbesserungen der Verhältnisse eingestellt haben. Egal welche der großen Parteien die Regierungsverantwortung für unser Land hatte. Ohne den verklärten Blick auf den Unrechtsstaat zu haben, so erinnern sich viele der dort lebenden Menschen daran, dass sie in der ehemaligen DDR keine finanziellen Existenzängste haben brauchten. Auch gab es genügend Freizeitangebote für die Jugend. Schaut man sich dagegen heute die Arbeitslosenzahlen an, so liegen sie alle über 10% in den neuen Ländern, in einigen Kreisen teilweise sogar über 25%. Hartz IV reicht vorn und hinten nicht zum Leben und die Jugend sieht keine sinnvolle Zukunftsperspektive, da ihnen auch die Freizeitangebote fehlen. Kein Wunder, wenn dann der einzige Jugendclub in vielen Orten von Organisationen, die dem rechten Rand Nahe stehen, gefördert werden und so die NPD bei den Landtagswahlen in Teilen Sachsens die drittstärkste Kraft werden konnte. Wen soll da der kleine Bürger wählen, wenn seine Stimme nicht zu Verbesserungen führt? Durch die stete Enttäuschung setzt dann mit der Zeit der Wahlverdruss ein.